LATEX-MATRATZEN

Latexmatratzen werden aus dem milchigen Saft des Gummibaumes und synthetischen Zusätzen hergestellt. Beimischungen von Zusatzstoffen und Füllstoffen dienen der Festigkeit. Produktionsbedingt haben Latexblöcke nur eine begrenzte Höhe und sind mit Löchern versehen, sogenannter Stiftlatex. Kavernenlatex besitzt etwas größere Luftkammern.
Das Raumgewicht ist im Vergleich zu Schaumstoff sehr hoch, dadurch sind die Latexmatratzen in der Luft- und Feuchtigkeitsdurchlässigkeit wesentlich schlechter im Vergleich zu Federkern-, Taschenfederkern- und Kaltschaummatratzen.
Latexmatratzen gibt es in unterschiedlichen Härten und Kombinationen.

Da Naturkautschuk teuer und problematisch ist, wird auch synthetischer Latex mit verarbeitet. Seine Eigenschaften ähneln dem natürlichen Latex und zudem kann synthetischer Latex, im weitesten Sinne aus Rohöl hergestellt, die Eigenschaften der Matratzen noch verbessern.

Was als Naturlatex angeboten wird, hat meist einen Kautschukanteil von 5 bis 80%.

Da die Luft- und Feuchtigkeitsdurchlässigkeit bei den Latex-Matratzen am ungünstigsten ist, sind diese Matratzen bei „Schwitzern“ und bei geschlossenen Bettgestellen nicht zu empfehlen.

PASSENDE LATTENROSTE FÜR LATEXMATRATZEN

DSC_1283

Auch bei dieser Art von Matratze spielt die Unterfederung eine wichtige Rolle

Grundsätzlich sollte der Lattenabstand nicht größer als 6cm sein, je geringer desto besser. Die Leisten müssen leicht nach oben gewölbt sein, um genügend Unterstützung zu geben. Wichtig ist außerdem, dass die Lagerungen der Leisten beweglich sind, wodurch sich diese zusätzlich der Matratze anpassen und es einen besseren Liegekomfort erzielt.

Seit einiger Zeit sind auch Tellerrahmen auf dem Markt. Diese können den Liegekomfort zum Teil wesentlich verbessern. Lattenroste und Tellerrahmen können von nicht verstellbar über mechanisch verstellbar bis zum Motorrahmen ausgewählt werden.